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Lager

Sie wissen, was wirklich da ist

Ein Bestand, der nur als Zahl existiert, hilft niemandem: Er sagt nicht, wo die Ware liegt, wer sie zuletzt angefasst hat und ob sie noch verkäuflich ist. In der IPV-Wawi hängt jeder Bestand an einem Lagerplatz, und jede Veränderung hinterlässt eine Spur.

Lagerplätze statt Suchen

Regal, Fach, Palette, Kommissionierzone – jeder Platz bekommt eine Kennung, einen Typ und einen Barcode. Der Lagerplatz-Assistent legt ganze Regalreihen in einem Durchgang an, statt sie einzeln zu erfassen. Zu jedem Platz lassen sich Höchstgewicht und Maße hinterlegen; die Wawi prüft beim Einlagern, ob die Menge dort überhaupt hingehört.

Ein-, Aus- und Umlagern

Wareneingang einlagern, Ware für einen Auftrag entnehmen, zwischen Plätzen umlagern, Bestand korrigieren – jede Buchung hält fest, woher die Ware kam und wohin sie ging. Ein Artikel kann auf mehreren Plätzen liegen; die Übersicht zeigt die Summe und die Verteilung.

Jede Bewegung nachvollziehbar

Die Bewegungshistorie beantwortet die Frage, die sonst niemand beantworten kann: Wer hat wann welche Menge von welchem Platz gebucht? Filter nach Artikel, Lagerplatz, Person, Buchungsart und Zeitraum, dazu ein Export für die Auswertung. Auch Wochen später ist der Weg einer Charge nachvollziehbar.

Erfassen mit dem Telefon

Für das Lager braucht es keinen Spezialscanner: Das Telefon liest den Barcode und bucht direkt am Regal. Die Erfassung startet auch ohne Netz und meldet die Buchungen nach, sobald die Verbindung wieder steht – im Lager ist Funk selten überall. Die Anmeldung läuft über eine PIN, nicht über ein Passwort, das am Regal niemand tippen will.

Inventur ohne Betriebsstillstand

Zählen, erfassen, Differenzen sehen, buchen. Die Wawi hält Soll und Ist nebeneinander und schreibt die Korrektur als Bewegung – mit Grund und Person. Sie können nach Lagerplatz oder nach Artikelbereich zählen, statt das ganze Lager auf einmal stillzulegen.

Nachbestellen, bevor es fehlt

Mindestbestand und Sollbestand je Artikel, dazu die Lieferzeit des Lieferanten und der offene Auftragsbestand: Die Wawi zeigt, was knapp wird, solange noch Zeit zum Bestellen ist. Aus dem Vorschlag wird die Lieferantenbestellung – und der Wareneingang bucht wieder in den Lagerplatz.

Der Bestand, den der Shop sieht

Was im Lager gebucht wird, ist der Bestand, den der Shop führt. Kein nächtlicher Abgleich, keine zweite Zahl, keine Bestellung auf Ware, die längst weg ist. Reservierungen aus offenen Aufträgen werden dabei berücksichtigt.

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