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Artikel

Ein Artikel, alle Angaben

Der Artikel ist die Stelle, an der in einem Handelsbetrieb alles zusammenläuft: Er steht im Shop, auf dem Lieferschein, auf dem Etikett am Regal und in der Rechnung. Wird er an fünf Stellen gepflegt, stimmt er an vier davon irgendwann nicht mehr. In der IPV-Wawi wird er einmal gepflegt – alles Weitere bedient sich dort.

Die Artikelmaske: alles in einem Fenster

Ein Doppelklick in der Artikelliste öffnet den Artikel. Was dort in Reitern liegt – Stammdaten, Preise, Texte, Bilder, Varianten, Stückliste, eigene Felder, Compliance, Etikettenwerte – gehört zu einem Datensatz. Sie springen nicht zwischen Masken, und Sie schließen nichts, um woanders etwas nachzusehen. Während jemand einen Artikel bearbeitet, ist er für andere gesperrt: Zwei Personen können denselben Artikel nicht gleichzeitig überschreiben.

Varianten statt Zwillinge

Ein Artikel in drei Größen und vier Farben sind zwölf Ausführungen – aber nur ein Artikel. Bezeichnung, Beschreibung und Bilder liegen am Vaterartikel, Bestand, Preis und Barcode an der Ausführung. Was sich am Vater ändert, gilt für alle; was eine Ausführung eigen hat, bleibt ihr. Im Shop erscheint das als ein Produkt mit Auswahlfeldern, nicht als zwölf einzelne Treffer.

Stücklisten, die mitrechnen

Setzt sich ein Artikel aus Teilen zusammen – ein Set, eine abgefüllte Flasche, ein Bundle –, hinterlegen Sie die Stückliste. Die Wawi rechnet aus, wie viele Einheiten sich aus dem vorhandenen Bestand noch bauen lassen, und bucht beim Fertigen die Bestandteile ab. So sehen Sie vor der Zusage, ob die Menge überhaupt herstellbar ist.

Preise, wie der Handel sie braucht

Verkaufspreis netto oder brutto, Staffelpreise nach Menge, Sonderpreise für einzelne Kunden, Einkaufspreise je Lieferant. Der Grundpreis je Liter oder Kilogramm wird aus Füllmenge und Einheit berechnet und geht so in den Shop – niemand rechnet ihn nach, niemand vergisst ihn. Steuersätze und Steuerklassen hängen am Artikel und wandern in jeden Beleg mit.

Texte in jeder Sprache

Bezeichnung, Kurz- und Langtext sowie Notizen lassen sich je Sprache pflegen. Jeder angeschlossene Shop bekommt die Sprache, die er führt. Wo keine Übersetzung hinterlegt ist, steht der Grundtext – nie eine Lücke. Textbausteine vor und nach dem Langtext lassen sich zentral pflegen und auf viele Artikel anwenden, etwa Hinweise zur Altersfreigabe oder zur Lagerung.

Eigene Felder statt Zettelwirtschaft

Was Ihre Branche zusätzlich braucht, legen Sie selbst an: Füllmenge, Nikotingehalt, Prüfdatum, Herkunft, Materialstärke. Die Felder erscheinen in der Artikelmaske, lassen sich auf Etiketten drucken, exportieren und in den Shop übertragen. Sie brauchen dafür weder eine Programmierung noch eine Nebentabelle in einer Tabellenkalkulation.

Pflichtangaben im Blick

Ein Filter zeigt, welchen Artikeln etwas fehlt: kein Bild, kein Preis, keine Beschreibung, keine Compliance-Angaben, keine Übersetzung. Statt Stichproben sehen Sie die Liste der unvollständigen Artikel und arbeiten sie ab – bevor der Shop sie zeigt.

Produktsicherheit und Kennzeichnung

Herstellerangaben, verantwortliche Person in der EU, Warnhinweise und Sicherheitsdatenblätter gehören seit der GPSR zu vielen Artikeln. Die Wawi führt diese Angaben am Artikel und überträgt sie in den Shop, damit sie dort erscheinen, wo sie stehen müssen.

Etiketten direkt aus dem Artikel

Regal- und Produktetiketten entstehen in der Wawi und kommen druckfertig heraus – mit Barcode, Preis, Grundpreis und den Angaben, die auf die Ware gehören. Das Etikett gestalten Sie in derselben Oberfläche; die Werte kommen aus dem Artikel, nicht aus einer zweiten Liste.

Viele Artikel auf einmal

Kategorien zuweisen, Artikel für einen Shop freigeben, Preise anpassen, Artikel deaktivieren: Massenaktionen greifen auf die Auswahl in der Liste. Für größere Umstellungen gibt es Export und Import über eine Tabelle – mit einem Feldkatalog, der bestimmt, welche Spalten mitkommen.

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